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Ursula Kohler
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Laudatio zur Ausstellung der Bilder von Ursula Kohler im städtischen Krankenhaus Konstanz im Juli 1995

(vorgetragen von Dr. Fabian Glasen)

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

herzlich willkommen in der Galerie des städtischen Krankenhaus zur Eröffnung der Ausstellung der Bilder von Ursula Kohler.

Einige von Ihnen werden schon frühere Ausstellungen von Frau Kohler gesehen haben oder anderweitig wissen, dass in ihren Bildern bislang immer der Mensch im Mittelpunkt stand. Um dies gleich vorwegzunehmen: Dies ist in dieser Ausstellung nicht anders. Dennoch unterscheiden sich die Bilder, die in den letzten Wochen und Monaten entstanden sind, deutlich von den Bildern, die in früheren Zeiten von ihr gemalt und ausgestellt wurden, und an die einige von Ihnen sich vielleicht noch erinnern werden. Die neuen Bilder sind nicht nur durchweg kleinformatiger und in anderer Technik gemalt als die vorangegangenen. Sie sind auch Ausdruck einer grundlegenden Neuorientierung, die zunächst zaghaft im kleinen Format versucht, ihre neue Ausdrucksform zu finden. Die älteren Bilder, die durchweg an der linken Wand hängen, wurden alle mit Dispersionsfarben gemalt, während die neuen Bilder, die durchgängig an der rechten Wand hängen, mit Guache oder als Aquarelle gemalt sind. Mag auch die Wahl der Technik, des Formates und der Themen noch mehr oder wenig zufällig an dem "Neuen" sein, so ist der Trend zur Abstraktion des Konkreten es sicherlich nicht.
Auch die Themen sind andere. Auffallend bei den neuen Bildern sind besonders die weiblichen Akte. Sie zeigen unverhüllte Frauen einerseits in tropischer Hitze in tiefen erotischen Farben, meist liegend, zum Teil einladend zum Teil sich erhebend, aber immer sehr erdverbunden und sehr sinnlich, andererseits stehend in einer offenen der Welt zugewandten Pose, die die ungetrübte Lust an sich selbst und der Welt in überzeugender Weise zur Schau stellt. Ursula Kohler gelingt es in ihren Bildern, die alltägliche Welt als geschützte Wirklichkeit in einem ungetrübten positiven Licht erscheinen zu lassen. Kunst kann uns nicht nur die banale Wirklichkeit spiegeln sondern soll und kann uns auch eine ideale Wirklichkeit, die sich hinter den Banalitäten versteckt, durch andere Sichtweisen erschließen. In ihren Bildern werden die Gefühle nicht um der Wahrheit willen zerschnitten sondern in ein stimmiges positiv und vertrauensvoll erlebbares Ganzes komponiert. Sie suchen die Wahrheit in vitalistisch schwungvoll lebendigen, einfachen ganzheitlichen Themen und Harmonien von Farbe und Linienführung.
Die benutzten Dispersionsfarben kommen ebenso wie die Aquarelle hinter Glas besser zur Geltung. Obwohl die Bilder uns unmittelbar ansprechen, erhalten sie erst durch ihre Hinterglasposition ihren vollen Glanz und und ihre volle Würde.
Fragt man die Künstlerin nach ihren Vorbildern, nennt sie zuerst Beckmann und Picasso, dann Munch und Nolde. Diese Vorbilder lassen sich in ihren Bildern nicht direkt ausmachen. Obwohl in macher Hinsicht leichte Anklänge erkennbar sind, u.a. erinnert die Pinselführung etwas an Nolde, tragen die Bilder von Ursula Kohler ganz zweifelsfrei ihre eigene Handschrift, die trotz der Heterogenität der behandelten Themen ganz deutlich ist.
Trotz der sorgfältigen Auswahl der Themen sind die Bilder nicht kopflastig. Sie sind aus der Resonanz des Körpers - aus dem Bauch - gemalt. Da bei einer solchen Malweise positive lebendige Bilder nur entstehen können, wenn "die Chemie stimmt", besteht die größte "Arbeit" beim Malen von Ursula Kohler darin, sich selbst lebendig zu halten und nach innerer Harmonie zu streben. Ihre Bilder spielen meist in der freien Natur und vermitteln die Leichtigkeit des Seins in dieser Natur, wenn sie intakt ist. Die äußere Natur steht ihr dabei gleichzeitig auch für die innere Natur.
Dabei werden innerpsychische Gefährdungen, die in den Bildern als immanente thematische Spannungen wirken und sich vor allem aus der Wahl der Themen ergeben durch eine entsprechende farbliche Gestaltung unterstützt.
Dies wird besonders deutlich an dem Bild, Paar am Meer. In diesem Bild tritt die Sehnsucht nach Grenzenlosigkeit, und das Eingehen in die Indifferenz mit dem Anderen als die den Menschen hypnotisch fesselnde Versuchung auf, von der die Figuren immanent fasziniert, von der sich zu lösen, sie nicht imstande sind, der sie soweit wie möglich nachgeben, aber nur so weit, als sie nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Gebannt schaut das Paar aufs Meer auf die undifferenzierte Fäche, aus der wir alle stammen. Beide sitzen am Strand ganz nah am Wasser, auf festem Boden. Sie sitzt angesichts der Versuchung geschützt hinter ihm in der Hocke, umarmt ihn, hält ihn aber gleichzeitig auch fest. Das Meer wird in dem Bild zur Metapher für die Aufhebung des Signifikanten, für die Aufhebung der aufgestellten organisierten Existenz, die wir alle doch irgendwie auch gegen die Schwerkraft, gegen die Sehnsucht nach, einfach nur da zu sein, ständig produzieren müssen. Hier zeigt sich die Sehnsucht, das trockene Leben aufzugeben, sich ins Nasse, in die totale Feuchtigkeit zu stürzen, und damit die Ökonomie und die Einsicht in die Notwendigkeit hinter sich zu lassen. Gleichzeitig spielt das Bild auch mit der erotischen Sehnsucht nach Ewigkeit, die sehr gut in der Gedichtzeile von Friedrich Nietzsche zum Ausdruck kommt "Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe tiefe Ewigkeit" , und die im gemeinsamen Untergang im Nichts (im Meer) ihr Ziel haben könnte. Die Erde, auf der sie sich halten, steht dabei für den Kontrapunkt zu dieser Sehnsucht. Ihre Realität ist die Erfahrung von Widerstand. Auf ihr ist alles klar und hart. Sie wollen also offenbar zusammen dahin zurück wo sie herkommen, wollen aber, und dies ist ihre dominante Motivation, gleichzeitig ihre Existenz als Menschen nicht aufs Spiel setzen. Hier zeigt sich die Spannung von Lebens- und Todestrieb in einer seiner erotischen Varianten.

Das Bild Auf der Schaukel zeigt zwei Kinder, die sich voll reinhängen in ihr Spiel. Sie schaukeln aus vollem Herzen, mit full force, mit vollem Schwung und voll Vertrauen in die Technik oder im übertragenen Sinn "in die gesellschaftlich konstruierte (vorgegebene) Wirklichkeit" ihrer Spielräume. Sie schöpfen aus dem Überschuss ihrer Lebensfreude, die sie im Spiel voller Gottvertrauen bis auf die Spitze treiben und sich dadurch gleichzeitig versichern, dass ihr Vertrauen auch gerechtfertigt ist. Sie haben nicht die Schere im Kopf, sie schaukeln nicht mit angezogener Handbremse. Die Ketten werden nicht reißen! Unbewusst leben und spielen sie ausgelassen auf der Basis dieser inneren Haltung - geben sich ihrer Lust am Spiel hemmungslos hin.

Das Bild Im Garten zeigt uns die Harmonie der heilen Welt, der einfachen, unmittelbar mit der Natur befassten Arbeit von Mutter und Kind im Schutz des nahen Hauses. Diese verständlichen, überschaubaren Strukturen vermitteln eine Stille und einen Frieden, der entsteht, wenn der Mensch zu seinem menschlichen Maß zurückfindet. Beide lassen sich, ebenso wie die Kinder auf der Schaukel, voll auf ihre Tätigkeit ein, sie knien sich hinein, tauchen ein in den direkten Kontakt mit der Erde und realisieren dabei ein selbstverständliches, selbstvergessens harmonisches Miteinander. In der auch durch die Nähe des Hauses hergestellten geschützten Athmosphäre gestalten sie liebevoll - von der Sonne verwöhnt -, heiter nach eigenem Gutdünken, im eigenen Rythmus und Tempo, ohne viel Aufhebens davon zu machen ihren Garten. In diesem Bild wird die Bedeutung dieser überschaubaren, intakten, menschengerechten, familiären Strukturen der Lebenswelt zur Herstellung von Urvertrauen deutlich.

Im Bild Zwei Knaben sind zwei Knaben dargestellt, die sich bei der Hand halten. Aber eigentlich sind es nicht zwei Knaben sondern zwei Einstellungen zu einem Erlebnis, das sie hatten oder wenn man es noch mehr ins Allgemeine wenden will, zwei Einstellungen zur Welt als ganzer, die ineinander verschränkt sind, und durchaus auch in jedem von uns gleichzeitig vorhanden sein können. Der größere Junge hat sich enttäuscht und resigniert von der Szene oder der Welt abgewandt und er versucht seinen "Freund" auch dazu zu bewegen, diese Einstellung einzunehmen. Dieser hat aber noch nicht ganz resigniert. Sein Blick ist noch dem Betrachter zugewandt. Es ist ein entrüsteter, protestierender Blick, in dem auch Verachtung steckt und dem eine hartnäckige Vorwurfshaltung eigen ist. Der Größere zieht den Kleineren ganz sanft in seine Richtung als wollte er sagen "Ach lass doch, halte dich nicht damit auf, Du weißt doch, dass Du das nicht ändern kannst." Insofern sind in dem Bild Aggression und Trauer als Reaktion auf und als Mittel zur Verarbeitung von Ungerechtigkeit und Frustration, der wir ja alle irgendwann ausgesetzt sind, dargestellt, wobei die Sanftmütigkeit der Trauer, die schon auch den humanen Aspekt der Verzeihung in sich trägt, die noch nicht ganz besiegte Aggression leicht dominiert.

Das Bild Der Trapezsprung zeigt eine uns allen vertraute Zirkusszene. Unter der Zirkuskuppel sind Akrobaten am Trapez in Aktion. Es handelt sich dabei um einen Schnappschuss, bei dem gerade eine Frau freischwebend von einem Mann zum anderen fliegt, also aktuell ohne festen Halt frei in der Luft schwebt, aber schon mit der Sicherheit wieder aufgefangen zu werden. Das Bild thematisiert demnach auf der symbolischen Ebene die Problematik des Loslassen könnens und die damit verbundene und die dazu nötige Gewissheit, dass wir danach nicht abstürzen, daß, wenn die emphatische Kommunikation mit einem Menschen notgedrungen abbricht, die Möglichkeit einen neuen Halt zu finden im Lebensplan vorgesehen ist. Treibt man die Abstraktion der Interpretation noch weiter, kann man das Bild auch als ein Bild der menschlichen Situation schlechthin betrachten. Wir sind ständig genötigt, wenn wir lebendig bleiben wollen, in Bewegung zu bleiben. In dieser Bewegung müssen wir ständig loslassen können und gehen dabei ständig das Risiko ein, keinen Halt mehr zu finden. Leben beinhaltet also die Überwindung der Angst durch die Bereitschaft zum Loslassen und gleichzeitig das Vertrauen darauf, immer wieder Halt zu finden insbesondere in kommunikativen Zusammenhängen. Das Vertrauen in die Natur und in die sie gestaltende Kultur zeigt sich dabei auch im Zutrauen in die Stabilität der Seile und der Aufhängung.

Das Bild Drei Frauen zeigt uns die weibliche Trinität in ihrer ganzen Natur-, Kultur- und Erdverbundenheit von hinten auf ihrem kulturell vorgezeichneten Weg vom Betrachter weggehend. Sie gehen ihren Weg gelassen, mit einer Zuversicht und Selbstverständlichkeit, dass dies für sie überhaupt kein Thema ist, weil ihnen etwaige Gefährdungen scheinbar unbekannt sind. Sie sind völlig aufgehoben im inneren Raum ihrer Kultur und leben im völligen Einklang mit der sie umgebenden kulturmäßig gestalteten Natur. Obwohl ganz kulturkonform angezogen, wirken sie doch ganz natürlich, geschützt und harmonisch, in die sie umgebende natürliche Kulturlandschaft eingepasst. Wenn man will, kann man in diesem Bild die Fähigkeit der Frauen verdichtet sehen, Natur und Kultur harmonisch zu vermitteln. Und natürlich: Zu dritt sind sie unschlagbar!

Das Bild Der Fernglasschauer zeigt uns dagegen einen Menschen, interessanterweise einen älteren Mann, der sich nicht mit dem menschlichen Maß begnügen, der seine Möglichkeiten durch technische Artefakte erweitern will und dadurch gleichzeitig den unmittelbaren Kontakt zu seiner Umwelt verliert. Als Informationswissenschaftler denke ich dabei auch - im Sinne einer noch überzogeneren Metapher - an die real geplante virtuelle Realität, die durch Simulation erzeugt und mit der über spezielle technische Ein-Ausgabegeräte vermittelt Interaktion ermöglicht werden soll. Der Fernglasschauer scheint - wenn auch noch auf einem niedrigeren technischen Niveau, ähnlich wie die zukünftigen Teilnehmer an der virtuellen Realität - völlig losgelöst und orientierungslos solipsistisch ins eigene Nichts zu schauen, da um ihn herum nichts dargestellt ist. Aber selbst wenn etwas um ihn herum dargestellt wäre, würde er auf den Betrachter völlig losgelöst davon erscheinen, weil er aus dem Bild (aus der Welt) herausschaut, und zu seiner unmittelbaren Umgebung den Kontakt verweigert. Indem er sich das Fernglas vor die Augen hält (ich möchte fast sagen, indem er in die Röhre schaut), schaut er in eine ganz andere Welt. Damit unterstellt er, dass er mit den natürlichen Mitteln, die ihm als Menschen gegeben sind, nicht die wesentlichen Aspekte der Welt sehen kann. Er glaubt gewissermaßen nicht an seine Welt. Er will aus ihr heraus blicken. Er will über den Tellerrand seiner Welt hinausschauen. Dieses Bild steht damit in einem Spannungsverhältnis zu jenen Bildern, in denen sich die Akteure ganz selbstverständlich voller Vertrauen auf ihre unmittelbare Umgebung einlassen. Allerdings tun sie dies auch in diesen Bildern mit einer Intensität und Entschlossenheit, so dass sie allein schon dadurch die einfache banale Existenz überschreiten. Im übermächtigen Kontext dieser Bilder muß der Fernglasschauer als ein Bild erscheinen, das diese Möglichkeit menschlicher Selbstaktualisierung leicht ironisch aber dennoch durch die Art der Darstellung auch mit liebevollem Verständnis nachzeichnet.

Zum Verständnis des Bildes Knabe und Falke sei noch angemerkt, dass die Künstlerin sich beim Malen dieses Bildes von der Idee hat leiten lassen, dass der Falke in der indianischen Kultur als Botschafter des großen Geistes gilt und dass er uns die Botschaft bringt, dass wir geliebte Wesen sind und dass das Leben selbst Einweihung ist.

Die Bilder von Ursula Kohler haben fast alle eindeutige Themen, die ohne unnötige Details schwungvoll gemalt sind. In den Szenen treten Menschen, Männer, Frauen und Kinder meist in alltäglichen Situationen, wie sie jeder kennt, häufig allein oder als Paar gelegentlich auch in kleinen Gruppen auf. Die Bilder zeigen spielende Kinder, Menschen am Wasser, Zirkusakrobaten, Clowns und neuerlich auch nackte Frauen. Ferner haben sich neuerlich auch einige rein abstrakte Bilder hinzugesellt, die vor allem durch ihre Farbgestaltung überzeugen. Man braucht sich aber - wie die Interpretationen andeutungsweise gezeigt haben - mit einer vordergründigen Sichtweise dieser meist positiv-gestimmten Bildern, die auch bereits schon in ihrer Vordergründigkeit vor allem durch ihre Lebendigkeit unmittelbar ansprechen, nicht zu begnügen. Viele der Bilder erschließen sich einem erst ganz, wenn man tiefer in sie eindringt. Schaut man sie länger an, beginnt man zu ahnen, dass sie uns mehr sagen wollen, als sie uns bloß zeigen.

Die Hintergründe, vor denen die Szenen spielen, sind meist nur in groben Zügen gegeben. Der Hintergrund dient häufig nur als Stimmungsrahmen für das im Vordergrund inszenierte Thema, verbindet sich aber dennoch gleichzeitig mit diesem zu einem stimmigen Ganzen. Allen Bilder gemeinsam ist, dass sie den Menschen thematisieren, dass sie gewissermaßen um ihn herum gemalt sind. Die Bilder sind also Auseinandersetzungen mit dem Menschen und seinem in der Welt sein, alleine oder mit anderen. Es geht in den Bildern nicht um die Darstellung konkreter Personen, sondern einerseits um die Analyse und Verortung des Menschen in gesellschaftlich vorgefertigten Handlungsschemata und andererseits um die Darstellung wesentlicher Aspekte seiner inneren Natur in einem geschlossenen Bild. Dabei steht eine einfache positiv getönte, idealistische Sichtweise des Menschen und seiner Beziehung zur Welt deutlich im Vordergrund.

Der kräftige, satte, schnell ausgeführte, breite Pinselstrich kümmert sich nicht um differenzierte Konturen und flüchtige Details. Als Akteure auf der Bühne des Lebens verkörpern die dargestellten Figuren in ihren Gesten und Situationen Möglichkeiten menschlicher Selbstaktualisierung auf der alltäglichen Ausdrucksebene. Gleichzeitig symbolisieren sie ureigene Sehnsüchte und Spannungen der menschlichen Natur. Dadurch sprechen sie jeden von uns auf mehreren Ebenen an.
Die Bilder von Ursula Kohler sind von einer großen Lebendigkeit und wirklichen Zuversicht beseelt. In diesem Sinn transportieren fast alle ihre Bilder auch überzeugenden religieusen Inhalt. Durch ihre vitalistische Malweise hat die Künstlerin den gewählten Themen wirkliches Leben eingehaucht, das ohne gedankliche Verkünstelung direkt auf den Betrachter überspringt. Bleibt zu hoffen, dass die Bilder besonders in dieser Umgebung durch ihre positive Botschaft als Nebeneffekt eine heilsame Wirkung auf die Patienten haben werden und die Besucher nach ihrer Betrachtung mit mehr Zuversicht und Hoffnung nach Hause gehen werden.

Damit möchte ich schließen und die Bilder für sich selbst sprechen lassen.
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