Frenkenbacher Elegien Frenkenbacher Elegien Elvirens heimelige Heimseite
Feuer und Flamme fuer Elvira von Seydlitz
Kleiner Bildband von Winnetou Häberle
Portrait der DichterIn
Die Frenke - Eine sinfonische Dichtung
Die Ruhestetter Elegien
Die Wagenhausener Installationen
B 32 - Reminiszenzen an ein vergangenes Jahrhundert
Ein Leben fuer die Poesie
Elvira von Seydlitz
Die Frenkenbacher Elegien

Ein Leben fuer die Poesie
Frenkenbach I
Inseln des Glücks

Kühe mit trauernden Augen
Grünbraune Weide im Mittagslicht
Nachmittagsgebet
Ausgefranste Ampferbüschel, verschmäht von Tier und Mensch
Inseln gleich -
Verlorene Inseln des Glücks

Raschelt das Blatt in der Abendkühle
Schwingt sich die Amsel empor
Die Ampferbüschel zerfranst
Nur die Kühe versuchen die Fliegen zu vertreiben
Nur ein Augenblick in Frenkenbach
Klaglos


Frenkenbach II
Landschaft

Am Ende der Sommer
Am Ende der Straße
Landschaft angedeutet
Landwirtschaft
An der Biegung des Grabens
Wo die gelbe Schwertlilie blüht dort biege ab
Bald wird es zu spät sein

Achtlos zerdrückt Audi Fallobst auch Kleinsäuger
Autoreifen
Kühe stehen liegen Enten
Zerfressen welkt Sauerampfer am Bach
Abschied
Oh mein Frenkenbach!
Es gibt kein Entrinnen
Wenn der Regen näher kommt
Schweigen
Indigo


Frenkenbach III
Synergien

Am Waldrand ein Pferd
Hoch zu Roß und träumend
Fragen
Sind Roß und Reiter benannt?
Dingfest gemacht?
Hochtrabend
Herbst im Walser'schen Sinne
Herbst des Lebens in der Abendluft
Scharrende Ziegen blöken
Zagen blähende Nüstern
Zart blühende Akeleien zitternd im Lufthauch
So zerbrechlich
Hinfällig zitternd
Und betroffen
Synergien

Zeppeline über dem Affenberg
Ratlos dreinblickende Affen winkende Fluggäste
Feuer
Wasser
Wildheit in deinem Blick
Schmal und unverblümt
Früher oder später werden Frauen die Äste herunterbrechen
Früher oder später
Wird es zu spät sein
Erstarrende Wärme
Nur das Flimmern der Schmeißfliegen
Stille dröhnt indigoblau in den Augen
Während alle das Endspiel erwarten
Welkende Ampferbüschel auch hier
Still und zerfressen, die Stengel im rötlichen Wiederschein
Hohl und unverbraucht
Warten

Stuhl von Kuh und Pferd
Achtlos auf der Straße
Muss umgangen sein
Vergänglichkeit
Vereinzelt Landschaft
Sonderkulturen Zwischenlager
Endlagerung
Sinnlos und kalt
Obst von Herbiziden zerfressen
Zerfressen auch Ampferbüschel
Ausgerissene Stauden welk und träge
Menschheitsgeißel Landwirtschaft
Gurken vom Vorjahr
Verlust
Betroffenheit

Laub modert im Forst
Der Frost wird kommen
Kinder verharren reglos
Wissende Lippen
Zahnlose Greise, stochernd
Zahllose Sendemasten
Träufeln Informationen ins nasse Gras
Hunger tötet 100.000 täglich
Schlagzeilen im Netz auch hier
Funkverbindungen
Bericht vom PhilatelistInnenkongreß
Kongreßfolgen Nachrichten
Ansetzungen
Wenn alle Irrtümer verbraucht sind
Bleibt als letztes das Wissen
Glockengeläut schallt von St. Nimmerlein herüber
Aus Handgeräten dringt Led Zeppelin Musik
Whole Lotta Love
Moos leuchtet an Vogelhäusern
Lächelt zwischen Flechten
Hunger
Inseln gleich Ampferbüschel auf der Weide
Frenkenbach
Die Nacht bricht herein


Frenkenbach IV
Finale Synopse

Wo die gelbe Schwertlilie blüht
Verlieren sich bleiern Sicherheitslücken
Synergiearbeit
Rauch steigt auf aus Häusern am Gehrenberg
Brandopfer auf dem Altar des Neoliberalismus
Schlafende Hunde im Neonlicht
Am Ohr das Ticken der Totenuhr
Wenn alle Informationen verbraucht sind
Bleibt als letztes der Irrtum übrig

Blühender Borretsch im Bauerngarten
Nickende Akeleien im Zwielicht
Abgeknickte Ampferstengel rötlich schimmernd
Blutend
Innen von Würmern zerfressen
Endkontrolle
Studienräte lehnen am Haag, selbstgefällig
Wo ist der alte Mann mit dem wallenden Haar?
Trauernde Blicke
Ziellos Synopsen
Indigo


Frenkenbach V
Trauerarbeit
(für Martin Walser)

Wenn der schwarze Milan kreist
Metamorphosen
Brennende Rhönräder am Horizont
Fanale
Welkende Rhönräder
Gehrenberg mit Trauerrand
In der St. Oswald-Klinik flackert Licht auf Sekunden nur
Sorge dich nicht!
Indigo der See
Lädine verloren im gläsernen Dunst
Spiegelungen
Frösche plärren sinnlos
Blähende Schallblasen
Blaue Stunde

Stereotyp
Aberwitz der Wortkaskaden
Katarakte wie Donnergrollen
Zerstörerisches Werk der Jahreszeiten
Handgeräte in Frenkenbach
Glanz des Niedergangs
Eine Gruppe jugendlicher Trittbrettfahrer
Vier vielleicht fünf
Fliehenden Pferden gleich
Kommt dem Bachlauf folgend den Frenkenberg herab
Wo die gelbe Schwertlilie blüht
Einige der Bretter quietschen, fassen kaum Tritt
Sie bräuchten Öl
Wie Öl senkt sich Dämmerung
Verliert sich bleiern
Ölig
Betriebswirte kritzeln Notizen
Fertigen Skizzen an
Gewißheit
Elektronengehirne summen unhörbar
Sicherheitslücken wurden entdeckt
Luftdicht versiegelt
Zug um Zug
Logistik
Informatiker berechnen Projekte Profile
Projektile
Atomarer Schlagabtausch
Menschenrechtsverletzungen
Millionen von Ingenieuren unermüdlich
Sorgen für Sonnenaufgang Sonnenuntergang täglich
Sorgsam pflichtbewußt Räderwerk pausenlos
John Entwistle ist tot
Nie wieder wird er zum Baß greifen
Won't get fooled again
Kein Regen fällt in Las Vegas
Kein Nebel
Wüste
Portal der Endlichkeit
Der Mond hält Hof
Elegie

Pferde auf dem Apfelweg
Mähnen im Wind trauernde Blicke
Glocken grüßen von St. Otmar herüber
Unverputzte Feldsteine Romanischer Stil
Massiger Turm auf Moränenrücken Mauerwerk
Fischgrätartige Bänder
Ewigkeit
Ja Herr Pfarrer
Äpfel Pflaumen Kirschen Wilde Mirabellen
Edelbrände
Eichelhäher mit indigoblauen Schwingen
Reue
Gegenrisse im Plan
Betende Nonnen aus dem nahe gelegenen Kloster Sießen
Wallfahrt zum St. Zeppelin
Grüß Gott mit hellem Klang!
Abgeknickte Ampferstengel in der Abendfeuchte
Rötlich schimmernd zerfressen die Blätter
Klatschmohn
Blütenblätter hinfällig am Wegrand zerstreut
Frenkenbach mon amour!


Frenkenbach VI
Den Kindern von Frenkenbach

Carpe diem!
Ihr habt die Erde nur von uns geliehen
Macht unsere schöne Welt nicht kaputt
Eure Abgase verschmutzen die Luft
Sie töten unsere Wälder
Immer mehr grüne Wiesen verschwinden unter Asphalt
Wir und die Tiere können dann nicht mehr spielen

Carpe diem!
Unsere Freunde auf den Inseln im Meer verlieren ihr zu Hause
Weil es immer wärmer wird
Steigender Meeresspiegel
Andere Kinder sterben vor Hunger
Kein Regen und die Früchte auf den Feldern verdorren
Ich hab schon ganz viel geweint
Eure Autos produzieren Treibstoffgase
Sichtbare Klimaveränderung jetzt schon
Wehrt euch, leistet Widerstand

Autofahrer sind ganz bloede Deppen und doofe Schafseckel!

Carpe diem!
Eure Autos und Handys verschwenden knappe Rohstoffe
Wie Erdöl
Die Jahrmillionen zur Erneuerung benötigen
Parksuchverkehr in Frenkenbach
Es gibt in Deutschland so viele schöne Autobahnen
Autofahrer! Warum ausgerechnet nach Frenkenbach?
Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt!
Würdet ihr endlich einsehen
Daß das alles gar nicht nötig ist
Atomkraft nein danke
Daß ihr statt mit dem Auto vieles zu Fuß
Mit dem Fahrrad
Mit dem Bus oder mit der Bahn
erledigen könnt
Und die Bahn verstaatlichen könnt
Statt allein im Auto zu sitzen
Fahrgemeinschaften
Dann würdet ihr einen wichtigen Beitrag
Für unsere Zukunft leisten
In Frenkenbach und anderswo
Schönen Gruß eure Gören
Carpe diem!

Frenkenbach ist überall!



Frenkenbach VII
Ein netter Kerl
(für Friedbert Kowalsky)

Ach Friedbert
Du armer Hund
Der Nordwind bläst von der Albhochfläche
Dürres Laub herüber
Das nun über den Friedhof tänzelt
Bucklige schwarze Weiber in Grüppchen
Wie Totenvögel
Mit Kopftüchern
Kein Blumenschmuck
Kein Windlicht in stürmischer Nacht
Kein Dachshund, der die Wache hält
Einsam und treu

Dabei warst Du immer nett
Freundlicher als die meisten im kleinen Ort
Welches einschneidende Ereignis
Hat Dich aus der Bahn geworfen?
Was ist im Stadtpark geschehen?
In der Menninger Sparkasse?
Damals
Ließ Leberzirrhosen wachsen

In der alten Meßkircher Blechnerei sind die Maschinen verstummt
Für immer
Nur im Schlachthof in der Heideggergasse brennt noch Licht
Scheint zeitweise auf scheinbar fettig seiende Wurst
Wenn alle Flaschen geleert sind
Bleibt als letztes das Schweigen
Requiescas in pace
Denn selig sind die Friedbertigen
So steht es geschrieben
An irgendwas muß man sich doch
Halten können
 

Frenkenbach VIII
Cubanische Elegie
2. überarbeitete Version
(für Volker und Jochen zum Geburtstag 2009)

Vergilbtes Che Guevara Plakat
An den Rändern gebräunt
Eine Ecke hängt runter
Losgerissen vom Durchzug
Staubsaugen bei offenen Fenstern
Wo doch Zugluft ungesund ist
Ausgefranst und gelöchert durch unzählige Reißzwecken
Abgenommen eingerollt Umzug
Angepinnt in der nächsten WG-Bude
Hasta la victoria siempre
Venceremos Ernesto
Uns bleibt was gut war und klar war
Daneben das Bob Dylan Poster
Das mit den Locken
Schwarzweiß mit Mundharmonika

Radio
Sender wählen
krchchpiüühbrtzpchüiih
Sobald sich das magische Auge verengt wird der Ton klar
Unser Auslandsreporter berichtet
Auf mehreren mittelamerikanischen Inseln
Kam es zu Unruhen
In den Straßen fließt Blut
Durch verwesende Leichen
Und dem Zusammenbruch der maroden Kanalisation
Verbreiten sich Seuchen
Augenzeugen beobachteten
Wie halbwüchsige Knaben verseuchtes Trinkwasser aus Kloaken trinken
Ursache seien Aufstände der verarmten, überwiegend farbigen Bevölkerung
Indigen würde man heute sagen
Dergleichen sei seit den Fünfziger Jahren nicht mehr vorgekommen
Wie ein Sprecher des Außenministeriums betonte
Gebe es jedoch keine Reisewarnungen für andere Ferieninseln
Wie Haiti, Mallorca, Teneriffa, Mainau und Griechenland
Weitere Nachrichten aus elenden Ländern
In unserem Abendjournal
Beim Gongschlag ist es fünf nach zwölf
Wir schalten um nach Baden-Baden
Zu unserer Musiksendung
Beschwingt in den Nachmittag
Sie hören aus aktuellem Anlaß:
Guantanamera, Cuando sali de Cuba, Que sera sera
krchchpiüühbrtzpchüiih

Langsam vergilbt das rote Che Guevara Poster
An der feuchten Wand
An den Rändern gebräunt
Eine Ecke hängt runter
Ausgefranst und gelöchert durch unzählige Reißzwecken
Rauche mit Volker eine Zigarre auf der Veranda
Also nicht zusammen eine
Jeder eine
In der Hand die Mundorgel
Lila Ausgabe ohne Noten, die billige
Lose Seiten zerfleddert
Uns kommt das Lied vom Negeraufstand in Cuba in den Sinn
Umba umba assa
In den Straßen fließt der Eiter der Verkehr kann nicht mehr weiter
An den Ecken stehen Knaben die sich an dem Eiter laben
Umba umba assa
Sowas haben wir früher gesungen
Muß man sich mal vorstellen
Während Che schon mit dem Motorrad unterwegs war
We shall overcome und Degenhardt kamen erst später
Vom nahen Friedhof läutet das Totenglöcklein
Volker hört die Signale
Wenn schon die Völker sie nicht hören
Triumph der Hoffnung über die Erfahrung
Die Lichter im Dorf verlieren sich im Rauch der Havannas
Hört ihr die Regenwürmer husten
Wenn sie durchs feuchte Erdreich ziehn
Auch durch unsere Gebeine werden einst die Würmer ziehn
Ob sie dabei husten weiß man noch nicht
Wenn alle Zigarren verbraucht sind
Bleibt als letztes die Erinnerung
Im Aschenbecher
Asche zu Asche
Es regnet
Stille senkt sich
Über Frenkenbach

Zeitgenoessische Darstellung von Che Guevara und Fidel Castro

Illustration von Joaquin Prestello

Hier klicken zur Originalversion der Cubanischen Elegie

Da einige Passagen der cubanischen Elegie möglicherweise Insiderwissen bzw. "Seniorenwissen" :-) voraussetzen, bei dessen Fehlen es zu Mißverständnissen kommen könnte (besonders bei der 1. Version), hier einige
Anmerkungen für die jüngeren Generationen


Frenkenbach IX - Die Neunte
Beethovenelegie

Beethoven











Anmerkungen der AutorIn zur Beethovenelegie
Die Beethovenelegie ist die weltweit erste Elegie ohne Worte und Versmaß. Bewußt wurde hier auch auf Typographie, Interpunktion, Zeilenumbrüche und neue deutsche Rechtschreibung verzichtet. Lassen Sie dieses Werk in seiner schlichten Stille und unumwundenen Knappheit auf sich wirken, atmen Sie die Ruhe ein, genießen Sie das Gedicht - gleichsam wie eine Äolsharfe oder die verhaltene, kontemplative Kraft der Neuntenvonbeethoven (oder wer's kräftiger mag: wie eine Dampforgel). Wort- und intonationslose Elegien gibt es bislang nur in Frenkenbach. E.v.S.

Ein Leben fuer die Poesie

Feuer und Flamme fuer Elvira von Seydlitz

Kleiner biographischer Bildband der Elvira von Seydlitz

von Winnetou Häberle
(Autor des gleichnamigen Romans "Der Nymphomaninnenkongreß")

Wenn du viel hast, willst du noch mehr. (Rocco Granata)

Durch Anklicken erhaltet Ihr die Bilder im Großformat:

Geburtshaus
Das Geburtshaus der Elvira von Seydlitz

Portrait der Dichterin
Elvira von Seydlitz in ihrer Deggenhauser Zeit

Nur noch 1 km
(Photo von Ernst Magnus Sumsemann)
Aus dieser Abbildung geht zweifelsfrei hervor, dass es nur ein Kilometer bis Frenkenbach ist. Damit handelt es sich bei Frenkenbach um eines der nahegelegensten Dörfer Deutschlands, wesentlich naheliegender als beispielsweise Wohlenberg oder Ursendorf, noch näher sogar als Bargfeld (Lüneburger Heide), die Partnergemeinde von Frenkenbach.

Gauternde Truthuehner
Frenkenbach, wo die Truthühner gautern - Aquarell
Das Motiv der gauternden Truthühner ist charakteristisch für Frenkenbach. Der Dichter Don Jorge soll einmal gesagt haben: Frenkenbach ist für mich da, wo die Truthühner gautern.
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. (Karl Valentin)

Elvira's Lädine
Elvirens legendäre Lädine, mit der sie allabendlich auf die Frenke hinausrudert.
Die Lädine ist bis weit in das 20. Jahrhundert hinein das meistbenutzte Verkehrsmittel auf dem Frenkenbach geblieben, der am sog. "Ursprung" (es gibt heute noch ein gleichnamiges Gasthaus) an den schroffen Hängen des Gehrengebirges entspringt, als geringes Rinnsal zu Tale plätschert, jedoch später in die Frenke mündet - im Unterlauf ein mächtiger Strom. Elvira war insgesamt dreimal Südostbadische Unterbezirksmeisterin im Lädinenrudern.

Hl. Gelinde     Hl. Gelinde
Genießt in Frenkenbach kultische Verehrung: Die Heilige Gelinde, Schutzpatrone der Wankelmütigen (1812 wegen extremer Milde heilig gesprochen), linkes Bild: Ikone mit ihrem Sohn Inri von Seydlitz, dem späteren Kohlenhändler, Papageienzüchter und Großvater der Elvira v. Seydlitz. Jedes Jahr am St. Nimmerleinstag (22. Juni) findet eine bundesweite Wallfahrt statt. Höhepunkt der Wallfahrt ist regelmäßig die Erscheinung der brennenden Rhönräder am Horizont - vor der düster wirkenden Kulisse des Gehrenbergs. Das brennende Rhönrad gilt seit dem 17. Jhdt. als Sinnbild des Wankelmuts.
rechtes Bild: Neonaturalistisches Votivbild des Frenkenbacher Malers Richard Molke, Darstellung der Hl. Gelinde und ihres Sohns Inri
Recht nützlich ist die Malerei, wenn etwas Heiligkeit dabei. (Wilhelm Busch)

Frenkenbacher Engel
Engel über Frenkenbach, Aquarell von Richard Molke in seiner mittelspäten Frühphase (2003)

Blumentopferd     Blumentopferd     Blumentopferd
Blumentopferd     Blumentopferd
Das legendäre Frenkenbacher Blumentopferd (Hippo terracottae floralis L.)
Die Frenkenbacher Blumentopferde waren ursprünglich im Deggenhauser Tal beheimatet, konnten von dort aber entkommen und siedelten sich im Großraum Frenkenbach an, wo sie seitdem für Droschkenfahrten und als Zugtiere für Lastkähne auf der Frenke eingesetzt werden. Sie gelten als stolz und belastbar, besitzen jedoch ein ausgeprägtes Fluchtverhalten. (Die Flucht aus dem Deggenhauser Tal wird eingehend von dem Heimatschriftsteller Martin "der Stolze" Walser in seiner Novelle "Das fliehende Blumentopferd" beschrieben). In Frenkenbach gelten sie als Glücksbringer und werden in unzähligen Volksweisen und Hymnen besungen.
(Quelle der Abb.: Zeichnung und Ölgemälde von Cornelia von Grauhaar, 1974, Privatbesitz; Photos von Ernst Magnus Sumsemann)

Lesungen mit Elvira von Seydlitz
Elvira hat eine angenehme, vom etwas melancholisch angehauchten frenkischen Dialekt (gut zu verstehen!) geprägte Sprechstimme und kommt gerne mal auf eine Lesung vor Ort. Einladungen bitte an die Elvira-von-Seydlitz-Gesellschaft (siehe unten).

Poetische Links
Friedbert Kowalsky und seine Meßkircher Nebenerwerbsdichtung
Else Pannek - Narzissenleuchten
Trafohäuschen - Orte der Poesie
Saulgau - eine lyrische Stadt

Garantieerklärung
Alle Frenkenbacher Elegien sind garantiert ohne Microsoft-Produkte entstanden. Sie bekommen davon keine schlechte Laune, Kopfschmerzen oder Hautjucken. Dafür bürge ich mit meinem Namen. Rudi Rüttgers.
Rudi Ruettgers Pruefsigel

Awards für diese Seite
Umlaut Award       Particular Award

Abdankung
Unser besonderer Dank gilt allen, die zu dieser Seite beigetragen haben:
Cornelia von Grauhaar (Kunst)
Richard "Keith" Molke (Photographie)
Don Jorge (Indigene Diphtonge)
Winnetou Häberle (Biograph)
und meinen beiden Schwestern Omira von Seydlitz und Sabine Maya von Seydlitz
Carpe diem
und
Tschüßikowski!

Durch Poesie zu Weisheit
Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch wenn man keine hat. (Wilhelm Busch)
Es ist nicht wichtig gut zu schreiben, es ist wichtig viel zu schreiben. (Winnetou Häberle)
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Last Update: 23. Juni 2010

Die Redaktion der Elvira-von-Seydlitz-Gesellschaft
Enriquo Pico Bello (Perfektion)
Friedbert Kowalsky (Nebenerwerbsdichtung)
Rumbalotte Maukenfeld (Frenetik)
Anna Schie (Tunneleffekte)
Richard Molke (Spinatwitze)
Ernst Magnus Sumsemann (Angewandte Ästhetik)
Siegwart Pyrrhus (Getränkewart)

Widmung
Die Frenkenbacher Elegien sind
Else Pannek gewidmet


Impressum
der Elvira-von-Seydlitz-Gesellschaft

Carpe diem